2005 beschloss die NRW-Landesregierung den Aufbau so genannter Familienzentren. Auf der Basis vorhandener, geeigneter Kindertagesstätten sollten die vorschulische Bildung und Erziehung der Kinder mit einer niederschwelligen Familienunterstützung in sozialen Fragen im Einzugsbereich der Kindertagesstätten zusammengeführt werden. Dabei fungiert die Einrichtung als Knotenpunkt oder „Lotse“ in einem Netzwerk verschiedener Anbieter von Hilfen bei sozialen Fragen und Problemen. Durch die Nähe zu den Menschen im Umfeld kennen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätte die Sozialstruktur und die wichtigsten Bedürfnisse der Menschen im Stadtteil. Entsprechende Fortbildungen bereiten das Personal auf diese neuen Aufgaben vor.