Kartäuserkirche

Konzeption

 
Um Familien unterstützen und begleiten zu können, holen wir die Kinder dort ab, wo sie mit ihrem individuellen Entwicklungsstand und in ihrer Erfahrungswelt stehen. Parallel beobachten wir die Kinder, um ihre Interessen, Fähigkeiten, Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen.
 
Durch Impulssetzungen und mit Begleitung der Erzieherinnen und Erzieher entwickelt sich jedes Kind individuell. Dazu streben wir eine vertrauensvolle Partnerschaft mit den Eltern an. Wir verstehen unsere Arbeit mit den Kindern und Familien als Bildungs- und Erziehungsarbeit gleichermaßen und erfüllen damit die Vorgaben des Kinder-Bildungsgesetzes.
 
Konzeptionelle Schwerpunkte:
  • Qualitätsmanagement: Es werden Kriterien für die Arbeit entwickelt, die regelmäßig überprüft werden, um dauerhaft die Qualität der Betreuung sicherzustellen.
  • Situationsbezogener Ansatz: Orientierung an den Kindern und ihren Themen
  • Sprachförderung: Sprachtest „Delfin 4“ wird auch für externe Kinder angeboten
  • Jahreskreis, auch angelehnt ans Kirchenjahr: Advent, Palmsonntag, Gemeindefest, Erntedank. Dazu kommen thematische Schwerpunkte wie Brandschutz (im Advent), Mobilitätserziehung (Mai) oder Gewaltprävention und Feste
  • Gruppenübergreifende Angebote mit wechselnden Schwerpunkten
  • Kartausenausflüge: Einmal im Monat wird die Umgebung der Kartause erkundet, damit die Kinder ihr Umfeld besser kennen lernen.
  • Miteinander der Generationen: Mit dem Clara-Elisen-Stift besteht eine Kooperation, in deren Rahmen regelmäßig gegenseitige Besuche stattfinden
  • Hausbesuche: Eltern laden Gruppen zu sich nach Hause ein, die Kinder stellen ihr Zuhause vor
  • Übernachtungen im Kindergarten: Eine Übernachtung findet einmal im Jahr in jeder Gruppe statt
  • Abschlussfahrt: Die Vorschulkinder unternehmen eine dreitägige Fahrt mit zwei Übernachtungen in die Eifel oder ins Bergische Land
  • Regelmäßige Spieltreffen: Kinder mit ihren Eltern oder Kinder mit ihren Großeltern treffen sich regelmäßig zum Spielen
  • Gottesdienste in der Kindertagesstätte: Begrüßungsgottesdienst für die neuen Kindertagesstättenkinder zu Beginn des Kindergartenjahres. Verabschiedungsgottesdienst für die Schulkinder zum Ende, Karnevalsgottesdienst
  • Regelmäßige Bildungsdokumentationen und Elterngespräche

 
Religiöse Erziehung:
Die evangelische Kindertagesstätte möchte den Erziehungsauftrag aus christlicher Verantwortung heraus erfüllen helfen. Sie stellt sich den Wert- und Sinnfragen des Kindes, nimmt seine religiösen Vorerfahrungen auf und bietet ihm Hilfen zu deren Bewältigung und Entwicklung an. Die evangelische Kindertagesstätte ist Gemeindearbeit und dient dem Aufbau der Gemeinde. Hier liegt die Chance, mit Kindern und Eltern ein Erfahrungsfeld zu gestalten, in dem Werte und Normen am Evangelium ausgerichtet sind.
 
Die evangelische Kindertagesstätte möchte Weg und Hilfe zum Leben in der christlichen Gemeinschaft sein, als diakonischer Auftrag – mit einem Angebot, das allen offen steht.
  • In der Praxis findet dieses auf unterschiedlichen Ebenen statt:
  • Durch Angebote von Kinder- und Familiengottesdiensten
  • durch das Erzählen biblischer Geschichten
  • im Alltag mit Liedern und Geschichten durch die Erzieherinnen und Erzieher selbst als Personen im Umgang mit Kindern, Kolleginnen und anderen Mitmenschen.

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